Da1: Nachwuchs erflogreich intgriert
Geschrieben von artur am 03.02.2010 - 06:54:25
Tore-Festival des HSV
Handball: Merzig-Hilbringen fährt mit Wörth Schlitten – Chance für den Nachwuchs
Die Oberliga-Handballerinnen des HSV Merzig-Hilbringen feierten im Heimspiel gegen Wörth einen klaren 31:17-
Pflichtsieg. Bereits zur Pause (18:9) war das Duell zwischen dem Tabellendritten und dem Abstiegskandidaten aus der
Pfalz entschieden.
Von SZ-Mitarbeiter
Roland Schmidt
Die Handballerinnen des HSV Merzig-Hilbringen zeigten am 15. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar keinen Pardon. Mit 31:17 (18:9) fuhr die Mannschaft von Trainer Andreas Kiedron am vergangenen Samstagnachmittag mit dem TV Wörth in der Merziger Thielspark-Halle geradezu Schlitten.
Überwältigt vom gnadenlosen Tor-Hagel des Tabellendritten konnte einem der hoffnungslos unterlegene Abstiegskandidat
fast leidtun.
„Mein Team hat klasse gespielt, aber der Gegner war auch nicht so stark“, schwärmte Kiedron nach dem Schlusspfiff,
ohne den Kantersieg überbewerten zu wollen. Anfangs lag seine Mannschaft sogar kurz hinten. Doch nur 20 Minuten nach dem 0:1-Rückstand führten die Viezstädterinnen nach einem Tor von Michelle Chwalek bereits uneinholbar mit 14:5. Die 17 Jahre alte Rückraumspielerin erzielte acht Treffer und war wie so oft die erfolgreichste Torjägerin auf dem Platz. Simone Schmitt steuerte sieben Treffer bei. Von den gefährlichsten HSV-Werferinnen hatte Kiedron aber auch nichts anderes erwartet.

Freudig überrascht war der HSV-Trainer indes von der Leistung seiner Spielerinnen aus der „zweiten Reihe“. Rückraumlinks
Amelie Winters nutzte ihre vermehrten Spielanteile und markierte drei Treffer. A-Jugend-Spielerin Lara Hanslik hämmerte bei ihrem ersten Einsatz in der vierthöchsten deutschen Handball-Liga von rechtsaußen ebenfalls drei Bälle kaltschnäuzig ins
gegnerische Netz. Aufrückerin Lisa Stoller aus der zweiten Mannschaft erzielte bei ihrer Premiere in der „ersten Welle“
ihr erstes Oberliga-Tor. „Die Mädels haben ihre Sache gut gemacht. Sie haben ihre Chance genutzt“, zollte der Teamchef
den „Neuen“ ein dickes Lob.
Und die Torflut ebbte nicht ab. Zur Pause lag Merzig gegen die früh resignierenden Gäste bereits deutlich mit 18:9
in Front.
Spätestens beim Tempo-Gegenstoß-Tor von Simone Schmitt zum 23:12 (35.) war die Entscheidung gefallen. In den
verbleibenden 25 Minuten wechselte Kiedron dann munter durch. Die haushohe Überlegenheit seiner Mannschaft
erlaubte es ihm, alle Spielerinnen einzusetzen. So leicht wie dieses Heimspiel wird die kommende Aufgabe sicher nicht
werden. Im Spiel beim unteren Tabellennachbarn SG Albersweiler-Hauenstein hat es die Kiedron-Truppe am Sonntag,
16 Uhr, mit einem Gegner anderen Kalibers zu tun.
_ HSV Merzig-Hilbringen: Gina von Gilgenheimb, Michaela Jantke; Michelle Chwalek 8, Simone Schmitt 7, Ariane Ehl 4,
Lara Hanslik 3, Amelie Winters 3, Lisa Michler 2, Ina Grgic 2, Andrea Kautenburger 1, Lisa Stoller 1.